Beate Weirich

Ich lebe mit meinem Mann, zwei Hunden und vier Katzen im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz, arbeite als Musiklehrerin in einer Förderschule und liebe Bücher.

Als Zehnjährige habe ich angefangen zu schreiben, als Schülerin und Studentin Geschichten für die Sonntagsbeilage der Tageszeitung, Kurzkrimis und Fantasy-Rollenspiele veröffentlicht. Einige Erzählungen sind in Anthologien erschienen, von 2010 bis 2013 brachte ich mit meinem Mann, dem Comic-Zeichner Fern Weirich, die illustrierten Siegelwelt-Chroniken heraus.

Zur Zeit arbeite ich an einer heiteren Kurzroman-Reihe über Manne Sollinger, eine Lehrerin, die mit über sechzig Jahren ihr Leben – sehr zum Leidwesen ihrer Familie – noch einmal völlig umkrempelt. In der Pause, die Manne und ich gerade brauchen, schreibe ich einen amüsanten Entwicklungsroman über Sonja, eine frustrierte Endvierzigerin, die mit dem depressiven Dobermann Mannix über den Bergischen Weg von Essen nach Königswinter wandert: 270 Kilometer nach Hause

Natürlich lese ich auch gerne. Es müssen keine literarischen Meisterwerke sein, aber die Geschichten müssen mich gut unterhalten. Ich folge den Protagonisten gerne durch die großen Herausforderungen einer fremden Welt und durch die Nickeligkeiten eines allzu vertrauten Alltags. Ich kämpfe, leide und siege mit ihnen. Manchmal vergieße ich ein paar Tränen, aber noch lieber lache ich mit ihnen.

Wenn ich lese, macht mein eigenes Leben Urlaub. Alles, was mich ärgert, was mir Sorgen oder Kummer macht, ist weit weg. Ich kann durchatmen, auch wenn es in der echten Welt mal wieder sehr turbulent zugeht.

Dieser Urlaubseffekt stellt sich bei mir allerdings nur ein, wenn die Bücher gut gemacht sind. Billige Lösungen, die manche Autoren auf den letzten Seiten aus dem Ärmel schütteln, mag ich ebenso wenig wie lose Enden und offene Fragen (es sei denn, es gibt eine Fortsetzung).

Genau dieselben Ansprüche stelle ich an meine eigenen Geschichten. Sie müssen ihre Leser gut unterhalten und flott erzählt sein. Die Protagonisten müssen glaubwürdig wirken und sich bitte nicht allzu ernst nehmen. Außerdem sollen sie ihre Probleme gefälligst selbst lösen und sich nicht darauf verlassen, dass die Autorin auf den letzten Metern noch eine rettende Idee aus dem Hut zaubert.

Wenn Sie herausfinden wollen, ob meine Bücher meinen und Ihren Ansprüchen genügen, lade ich Sie zum Weiterlesen ein. Auf den nächsten Seiten finden Sie Leseproben meiner aktuellen Texte.

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